
Weisheitszähne und operative Zahnentfernung
Ein Routineverfahren – geplant, schonend und auf Wunsch im Dämmerschlaf oder in Narkose.
Wann eine Zahnentfernung sinnvoll ist
Eine operative Zahnentfernung kann notwendig werden, wenn Zahnwurzeln brüchig sind, ein Zahnhals zerstört oder stark beschädigt ist oder die Zahnwurzel gekrümmt beziehungsweise abgewinkelt verläuft.
Eine Zahnextraktion ist im Zahnzentrum Frankfurter Bogen ein Routineverfahren, das wir in der Regel unter örtlicher Betäubung durchführen. Bei komplizierter Lage des Zahnes, bei der Entfernung mehrerer Zähne oder auf Wunsch kann der Eingriff auch in Narkose oder im Dämmerschlaf (Analgosedierung) erfolgen.

Weisheitszähne: verlagert, retiniert, teilretiniert
Reichen die Platzverhältnisse nicht aus, können sich Weisheitszähne nicht in die Zahnreihe eingliedern. Sie bleiben von Knochen bedeckt im Kiefer (Retention) oder brechen nur teilweise durch (Teilretention).
Gründe für eine operative Entfernung sind Entzündungen von Knochen und Schleimhaut, die Gefahr einer Schädigung oder Verschiebung der Nachbarzähne sowie Zystenbildung im Bereich retinierter Zähne.
Liegt der Weisheitszahn eng am Unterkiefernerv, fertigen wir vorab eine dreidimensionale Volumentomographie an. So minimieren wir das Risiko einer Nervschädigung bei der Entfernung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Weisheitszähne müssen nicht grundsätzlich entfernt werden – entscheidend ist der Befund.
- Gründe für eine Entfernung sind Entzündungen, Platzmangel, Schäden an Nachbarzähnen und Zystenbildung.
- Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung.
- Bei enger Lage zum Unterkiefernerv fertigen wir vorab eine dreidimensionale Aufnahme an.
- Auf Wunsch behandeln wir im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose.

