Häufig gestellte Fragen
Kieferorthopädie
Ab welchem Alter sollte mein Kind zum Kieferorthopäden?
Sinnvoll ist eine erste Vorstellung, sobald die oberen und unteren Frontzähne durchgebrochen sind – meist zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr. Bei auffälligen Milchgebissen, etwa bei einem Kreuzbiss oder starker Lückenenge, kann eine Kontrolle auch früher sinnvoll sein.
Ist eine Zahnkorrektur auch bei Erwachsenen noch möglich?
Ja. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der Zustand des Zahnhalteapparats. Ist dieser gesund, lassen sich Zähne in fast jedem Alter bewegen. Vor Behandlungsbeginn prüfen wir das mit einer Übersichtsaufnahme und einer parodontalen Untersuchung.
Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?
Eine Frühbehandlung im Milchgebiss dauert in der Regel etwa anderthalb Jahre. Eine feste Zahnspange im bleibenden Gebiss verbleibt meist ein bis zwei Jahre im Mund. Danach sichert ein Retainer das Ergebnis.
Sind transparente Schienen genauso wirksam wie eine feste Zahnspange?
Für viele Fehlstellungen sind Aligner eine gleichwertige Alternative. Bei ausgeprägten Verschiebungen oder skelettalen Abweichungen ist eine festsitzende Apparatur oder eine kombinierte Behandlung jedoch die zuverlässigere Lösung. Was in Ihrem Fall passt, klären wir in der Beratung.
Was übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?
Bei Kindern und Jugendlichen richtet sich die Kostenübernahme nach der Einstufung in die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Ab KIG 3 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Regelversorgung. Bei Erwachsenen ist eine Kostenübernahme nur in wenigen Ausnahmefällen vorgesehen. Wir erstellen Ihnen vor Behandlungsbeginn einen transparenten Kosten- und Behandlungsplan.
Implantologie
Tut das Einsetzen eines Implantats weh?
Der Eingriff selbst erfolgt in örtlicher Betäubung und ist schmerzfrei. Auf Wunsch behandeln wir zusätzlich im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Nach dem Eingriff kann es zu einer leichten Schwellung kommen; wir besprechen mit Ihnen vorab, was Sie in den ersten Tagen beachten sollten.
Wie lange dauert es, bis ich meine neuen Zähne habe?
Das hängt vom Befund ab. Nach dem Einsetzen des Implantats braucht der Knochen üblicherweise einige Monate, um fest mit dem Implantat zu verwachsen. In dieser Zeit erhalten Sie eine provisorische Versorgung. In geeigneten Fällen ist auch eine Sofortversorgung möglich – das klären wir in der Planung.
Bin ich für ein Implantat zu alt?
Ein Höchstalter gibt es nicht. Entscheidend sind der allgemeine Gesundheitszustand, die Knochensituation und die Mundhygiene. Bei jungen Menschen warten wir dagegen den Abschluss des Kieferwachstums ab.
Was passiert, wenn zu wenig Knochen vorhanden ist?
Dann lässt sich das Knochenlager in vielen Fällen aufbauen – mit Eigenknochen, mit Knochenersatzmaterial oder mit einer Kombination aus beidem. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zum Knochenaufbau.
Wie pflege ich ein Implantat?
Wie einen eigenen Zahn – gründlich und täglich, inklusive der Zahnzwischenräume. Zusätzlich empfehlen wir regelmäßige Kontroll- und Prophylaxetermine. Entzündungen am Implantat verlaufen anfangs oft unbemerkt und lassen sich früh erkannt gut behandeln.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen den Zahnersatz auf dem Implantat im Rahmen der Regelversorgung, nicht jedoch das Implantat selbst. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen leisten unterschiedlich. Sie erhalten von uns vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.
Implantate und Lebensqualität
Merkt man den Unterschied zu eigenen Zähnen?
Die meisten Patientinnen und Patienten berichten, dass sie nach der Eingewöhnung kaum einen Unterschied wahrnehmen. Der feste Sitz im Knochen sorgt für ein Kaugefühl, das dem eines natürlichen Zahnes sehr nahekommt.
Hilft ein Implantat gegen den Knochenschwund?
Ein fehlender Zahn bedeutet, dass der Kieferknochen an dieser Stelle nicht mehr belastet wird und sich zurückbildet. Ein Implantat leitet Kaukräfte wieder in den Knochen und wirkt diesem Abbau entgegen.
Kann ich mit Implantaten alles essen?
Nach der Einheilung in der Regel ja. In den ersten Wochen nach dem Eingriff empfehlen wir weiche Kost und geben Ihnen dazu genaue Hinweise mit.
Wie sicher ist die Aussage "hält ein Leben lang"?
Seriös lässt sich keine Garantie über Jahrzehnte geben. Studien zeigen für Implantate hohe Verweilraten – vorausgesetzt, Mundhygiene, Nachsorge und allgemeine Gesundheit stimmen. Genau darüber sprechen wir vor der Behandlung offen mit Ihnen.
Indikationen für Implantate
Brauche ich für jeden fehlenden Zahn ein eigenes Implantat?
Nein. Bei mehreren nebeneinanderliegenden Lücken können zwei Implantate eine Brücke tragen. Auch ein zahnloser Kiefer lässt sich oft schon mit vier bis sechs Implantaten stabil versorgen.
Was ist der Vorteil gegenüber einer klassischen Brücke?
Für eine klassische Brücke müssen die gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Ein Implantat kommt ohne diesen Substanzverlust aus und belastet zusätzlich den Kieferknochen.
Hält meine Prothese mit Implantaten wirklich besser?
Eine implantatgetragene Prothese wird über Druckknöpfe oder einen Steg fest verankert. Sie sitzt dadurch deutlich sicherer als eine rein schleimhautgetragene Prothese – beim Sprechen ebenso wie beim Essen.
Wie finde ich heraus, welche Lösung für mich passt?
Am Anfang steht eine Untersuchung mit Röntgen- beziehungsweise 3D-Diagnostik. Auf dieser Grundlage stellen wir Ihnen die möglichen Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen sowie den Kosten gegenüber.
Ablauf einer Implantatbehandlung
Wie viele Termine muss ich einplanen?
Üblich sind ein Beratungs- und Planungstermin, der Termin für den Eingriff, ein bis zwei Kontrolltermine sowie die Termine für die Anfertigung des Zahnersatzes. Den genauen Ablauf stimmen wir individuell mit Ihnen ab.
Kann ich nach dem Eingriff direkt wieder arbeiten?
Bei einem kleineren Eingriff sind die meisten Patientinnen und Patienten am Folgetag wieder einsatzfähig. Nach umfangreicheren Eingriffen sollten Sie ein bis zwei Tage einplanen. Bei Behandlung in Sedierung oder Narkose dürfen Sie am selben Tag nicht selbst Auto fahren.
Bekomme ich in der Einheilphase eine Zahnlücke?
Nein. Für die Zeit bis zur endgültigen Versorgung erhalten Sie eine provisorische Lösung, sodass Sie weder beim Sprechen noch beim Lachen eine Lücke haben.
Wer betreut mich während der Behandlung?
Sie bleiben durchgehend in unserer Praxis – von der Diagnostik über den chirurgischen Eingriff bis zum fertigen Zahnersatz. Auch das zahntechnische Labor ist angeschlossen, sodass Abstimmungen kurzfristig möglich sind.
Navigierte Implantologie
Was bedeutet "navigierte Implantation"?
Die Position des Implantats wird vorab am Computer anhand der 3D-Aufnahme festgelegt. Eine passgenaue Bohrschablone überträgt diese Planung anschließend präzise in den Kiefer. Wir arbeiten also nicht nach Augenmaß, sondern nach einem vorher festgelegten Plan.
Ist der Eingriff dadurch schonender?
In vielen Fällen ja: Weil die Position bekannt ist, kann der Zugang kleiner ausfallen – teilweise ganz ohne Aufklappen des Zahnfleischs. Das kann Schwellung und Nachbeschwerden verringern.
Wie hoch ist die Strahlenbelastung einer DVT?
Sie liegt deutlich unter der einer vergleichbaren Computertomographie. Wir fertigen eine DVT nur an, wenn sie medizinisch begründet ist und der Nutzen die Belastung rechtfertigt.
Funktioniert das auch bei schwierigen Knochenverhältnissen?
Gerade dort spielt die 3D-Planung ihre Stärke aus, weil sich das verfügbare Knochenangebot exakt vermessen lässt. Reicht der Knochen nicht aus, planen wir den erforderlichen Aufbau gleich mit.
Knochenaufbau
Warum baut sich Kieferknochen überhaupt ab?
Der Kieferknochen wird über die Zahnwurzeln belastet. Fehlt ein Zahn, entfällt dieser Reiz und der Knochen bildet sich an dieser Stelle zurück. Auch eine Parodontitis oder eine lange getragene Prothese können zu Knochenverlust führen.
Woher kommt der Eigenknochen?
In der Regel aus der unmittelbaren Umgebung im Kiefer – etwa aus dem Bereich des Weisheitszahns oder dem aufsteigenden Unterkieferast. Die entnommene Menge ist klein und wird minimal invasiv gewonnen.
Ist Knochenersatzmaterial sicher?
Die eingesetzten Materialien sind medizinisch geprüft und zugelassen. Sie dienen als Leitschiene, an der körpereigener Knochen nachwächst, und werden im Laufe der Zeit umgebaut. Welches Material für Sie infrage kommt, besprechen wir vorab.
Wie lange dauert die Einheilung?
Das hängt vom Umfang ab. Kleine Aufbauten heilen parallel zum Implantat ein. Bei größeren Aufbauten sollten Sie mehrere Monate einplanen, bevor das Implantat gesetzt wird.
Implantat-Prophylaxe
Wie oft sollte ich zur Implantat-Prophylaxe kommen?
In der Regel zwei- bis viermal jährlich, abhängig von Ihrer Mundsituation und Ihrem Risikoprofil. Den passenden Rhythmus legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.
Was ist eine Periimplantitis?
Eine bakteriell verursachte Entzündung des Gewebes rund um das Implantat, die unbehandelt zum Knochenabbau und im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantats führen kann. Sie tut anfangs meist nicht weh – deshalb sind Kontrolltermine so wichtig.
Womit reinige ich ein Implantat am besten?
Mit einer weichen Zahnbürste und den Hilfsmitteln für die Zahnzwischenräume, die zu Ihrer Versorgung passen – Interdentalbürsten, Zahnseide oder Superfloss. Wir zeigen Ihnen die Technik direkt am Modell und in Ihrem Mund.
Muss ich vor der Implantation etwas erledigen?
Ja. Kariöse Zähne werden versorgt und Zahnfleischentzündungen behandelt, bevor implantiert wird. Ein entzündungsfreier Mund ist die wichtigste Voraussetzung für eine stabile Einheilung.
Qualität und Nachsorge bei Implantaten
Gibt es eine Garantie auf Implantate?
Eine pauschale Garantie im juristischen Sinn kann seriös niemand geben, weil Heilung und Haltbarkeit von vielen Faktoren abhängen – auch von der Mitarbeit bei Pflege und Nachsorge. Was wir zusichern: geprüfte Materialien, lückenlose Dokumentation und eine ehrliche Aufklärung über Chancen und Risiken.
Was ist ein Implantatpass?
Ein Dokument, in dem Hersteller, Typ und Position Ihrer Implantate festgehalten sind. Es ist wichtig, wenn Sie später einmal von anderen Behandlern versorgt werden – bitte bewahren Sie es zusammen mit dem Bonusheft auf.
Was passiert, wenn ein Implantat doch verloren geht?
Das kommt selten vor. Tritt der Fall ein, klären wir zunächst die Ursache – etwa eine Entzündung oder eine Überlastung – und besprechen anschließend, ob und wann eine erneute Implantation sinnvoll ist.
Wie oft muss ich zur Kontrolle?
Neben den Prophylaxeterminen empfehlen wir mindestens eine jährliche Kontrolle der Implantate, bei der wir auch den Sitz des Zahnersatzes prüfen.
Ästhetische Zahnheilkunde
Sieht man einer Keramikversorgung an, dass sie künstlich ist?
Gut gearbeitete Vollkeramik ist im Alltag praktisch nicht von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden. Entscheidend sind die Farbnahme, die Schichtung im Labor und die Form, die zu Ihrem Gesicht passt.
Wie lange hält eine ästhetische Versorgung?
Das hängt von Material, Mundhygiene und Belastung ab – etwa davon, ob Sie nachts mit den Zähnen knirschen. Regelmäßige Kontrollen und eine Schiene bei Bruxismus verlängern die Lebensdauer deutlich.
Zahlt die Krankenkasse ästhetische Behandlungen?
Rein ästhetisch begründete Behandlungen wie ein Bleaching sind Privatleistungen. Bei Kronen, Brücken und Füllungen leistet die gesetzliche Kasse einen Festzuschuss zur Regelversorgung; die Differenz zu einer höherwertigen Lösung tragen Sie selbst. Sie erhalten vorab einen Heil- und Kostenplan.
Muss für ein schöneres Lächeln viel Zahnsubstanz abgetragen werden?
Nicht zwingend. Veneers und Inlays sind gerade darauf ausgelegt, möglichst wenig gesunde Substanz zu opfern. Wie viel Präparation nötig ist, hängt vom Ausgangsbefund ab.
Vollkeramik
Warum metallfrei?
Metallfreie Keramiken sind gewebefreundlich, verursachen keine Unverträglichkeitsreaktionen gegen Legierungsbestandteile und zeigen am Zahnfleischsaum keinen dunklen Rand, wie er bei metallgestützten Kronen mit der Zeit sichtbar werden kann.
Ist Keramik so stabil wie Metall?
Modernes Zirkonoxid ist außerordentlich bruchfest und wird deshalb auch für Brücken im Seitenzahnbereich eingesetzt. Welche Keramik im Einzelfall geeignet ist, hängt von Belastung und Spannweite ab.
Verfärbt sich Vollkeramik mit der Zeit?
Keramik nimmt kaum Farbstoffe auf und bleibt farbstabil. Verfärbungen entstehen eher an den natürlichen Nachbarzähnen – regelmäßige Prophylaxe hält den Farbunterschied gering.
Kann ich eine alte Metallkeramikkrone ersetzen lassen?
Ja, das ist möglich. Ob ein Austausch sinnvoll ist, entscheiden Zustand des Zahnes, Passgenauigkeit der vorhandenen Krone und Ihr Anliegen. Wir beraten Sie ergebnisoffen.
Veneers und Inlays
Was ist der Unterschied zwischen Veneer und Krone?
Ein Veneer bedeckt nur die sichtbare Vorderfläche des Zahnes, eine Krone umfasst ihn vollständig. Für ein Veneer muss deshalb deutlich weniger gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden.
Für wen sind Veneers nicht geeignet?
Bei stark geschädigten Zähnen, ausgeprägtem Zähneknirschen oder unbehandelter Parodontitis ist ein Veneer meist nicht die richtige Lösung. In diesen Fällen besprechen wir Alternativen mit Ihnen.
Warum ein Keramikinlay statt einer normalen Füllung?
Bei größeren Defekten stößt eine direkte Füllung an ihre Grenzen. Ein im Labor gefertigtes Inlay lässt sich präziser an die Kaufläche anpassen, ist formstabil und zahnfarben.
Wie viele Termine brauche ich?
In der Regel zwei: einen für Präparation und Abformung beziehungsweise digitalen Scan, einen für das Einsetzen. Dazwischen tragen Sie ein Provisorium.
Kronen und Brücken
Wann reicht eine Füllung nicht mehr aus?
Wenn zu wenig stabile Zahnsubstanz übrig ist, um eine Füllung sicher zu tragen – etwa nach großflächiger Karies, einem Bruch oder einer Wurzelkanalbehandlung. Dann schützt eine Krone den Zahn vor weiterem Substanzverlust.
Brücke oder Implantat – was ist besser?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine Brücke ist schneller fertig und kommt ohne Operation aus, erfordert aber das Beschleifen gesunder Nachbarzähne. Ein Implantat erhält die Nachbarzähne und belastet den Knochen, braucht dafür aber Zeit für die Einheilung.
Wie lange hält eine Brücke?
Viele Brücken halten über zehn Jahre und länger. Entscheidend sind die Qualität der Pfeilerzähne, die Passgenauigkeit und Ihre Mundhygiene – besonders in den Zahnzwischenräumen unter dem Brückenglied.
Bekomme ich für die Zeit der Anfertigung ein Provisorium?
Ja. Sie verlassen die Praxis nicht mit einem beschliffenen Zahn oder einer sichtbaren Lücke – bis zum Einsetzen der endgültigen Versorgung tragen Sie ein Provisorium.
Bleaching
Schadet Bleaching dem Zahnschmelz?
Fachgerecht durchgeführtes Bleaching gilt als schonend für den Zahnschmelz. Voraussetzung ist, dass Karies und Zahnfleischentzündungen vorher behandelt sind und die Konzentration des Aufhellungsmittels zahnärztlich kontrolliert wird.
Warum werden Kronen und Füllungen nicht heller?
Keramik und Kunststoff reagieren nicht auf das Aufhellungsgel. Wenn sichtbare Versorgungen vorhanden sind, planen wir das Bleaching so, dass die Zahnfarbe anschließend zueinander passt – gegebenenfalls werden Füllungen danach erneuert.
Werden die Zähne danach empfindlich?
Eine vorübergehende Empfindlichkeit gegenüber Kälte ist möglich und klingt in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Wir geben Ihnen Hinweise, wie sich das abmildern lässt.
Wie lange hält das Ergebnis?
Das hängt stark von Ihren Gewohnheiten ab. Kaffee, Tee, Rotwein, Nikotin und stark färbende Lebensmittel lassen die Zähne schneller wieder nachdunkeln. Regelmäßige professionelle Zahnreinigung verlängert das Ergebnis.
Kieferorthopädie für Kinder
Wann ist eine Frühbehandlung sinnvoll?
Wenn sich zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr Auffälligkeiten zeigen – etwa eine Frontzahnstufe von mehr als 9 mm, ein Kreuzbiss, eine Mesialverzahnung oder eine Durchbruchbehinderung durch Platzmangel. Regelmäßige Kontrollen helfen, den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen.
Was ist ein Lückenhalter?
Geht ein Milchzahn zu früh verloren, kann der Platz für den nachfolgenden bleibenden Zahn verloren gehen. Ein Lückenhalter – meist eine lose Spange, die nachts getragen wird – hält diesen Platz frei, bis der bleibende Zahn durchbricht.
Muss mein Kind die Spange wirklich jeden Tag tragen?
Bei herausnehmbaren Apparaturen entscheidet die Tragezeit maßgeblich über den Erfolg. Wir besprechen mit Ihrem Kind ganz konkret, wie viele Stunden am Tag nötig sind – und warum. Eine digitale Verlaufskontrolle kann zusätzlich motivieren.
Tut eine Zahnspange weh?
Direkt nach dem Einsetzen oder nach dem Nachstellen kann ein Druckgefühl auftreten, das meist nach wenigen Tagen nachlässt. Starke Schmerzen sind nicht normal – melden Sie sich in dem Fall bitte bei uns.
Kieferorthopädie für Erwachsene
Bin ich mit 40 oder 50 zu alt für eine Zahnspange?
Nein. Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen, solange der Zahnhalteapparat gesund ist. Bei vorbehandelter Parodontitis ist eine Korrektur ebenfalls oft möglich – die Entzündung muss aber zuvor unter Kontrolle sein.
Sieht man die Schienen im Gespräch?
Die transparenten Schienen fallen im Alltag kaum auf. Nach kurzer Eingewöhnung stören sie auch beim Sprechen nicht.
Wie viele Stunden am Tag muss ich die Aligner tragen?
Als Richtwert gelten rund 20 bis 22 Stunden täglich; herausgenommen werden sie zum Essen, Trinken (außer Wasser) und zur Zahnpflege. Je konsequenter Sie sie tragen, desto planmäßiger verläuft die Behandlung.
Bleiben die Zähne nach der Behandlung gerade?
Zähne haben die Tendenz, sich langsam zurückzubewegen. Deshalb sichern wir das Ergebnis mit einem Retainer oder einer Nachtschiene. Diese Nachsorge gehört fest zur Behandlung dazu.
Kieferorthopädisch-chirurgische Therapie
Woran erkenne ich, dass ein chirurgischer Eingriff nötig sein könnte?
Hinweise sind ein deutlich vor- oder zurückstehender Unterkiefer, ein offener Biss, ausgeprägte Asymmetrien sowie Beschwerden beim Kauen, Sprechen oder Atmen. Sicherheit gibt erst eine kieferorthopädische Analyse mit Röntgenbildern und Modellen.
Wie läuft eine kombinierte Behandlung ab?
Zuerst richtet die Kieferorthopädie die Zahnbögen so aus, dass die Kiefer nach der Operation optimal zueinander passen. Danach erfolgt der operative Eingriff. Anschließend wird die Verzahnung kieferorthopädisch fein eingestellt und das Ergebnis gesichert.
Wer führt die Operation durch?
Der operative Teil erfolgt durch einen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen. Wir stimmen die Planung eng mit der Chirurgie ab, damit kieferorthopädische Vorbereitung und Eingriff ineinandergreifen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei einer medizinisch begründeten skelettalen Fehlstellung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten der kombinierten Behandlung. Die genauen Voraussetzungen klären wir vorab gemeinsam mit Ihnen.
DentalMonitoring in der Kieferorthopädie
Ersetzt DentalMonitoring die Termine in der Praxis?
Nein, es ergänzt sie. Notwendige Behandlungsschritte finden weiterhin in der Praxis statt. Was entfallen kann, sind reine Kontrolltermine, bei denen ohnehin nur geschaut wird, ob alles planmäßig läuft.
Wie oft muss gescannt werden?
Das legen wir individuell fest – häufig im Abstand von ein bis zwei Wochen. Die App erinnert Sie automatisch daran.
Ist die Bedienung kompliziert?
Nein. Der Scan dauert nur wenige Minuten und die App führt Schritt für Schritt durch den Vorgang. Wir zeigen Ihnen und Ihrem Kind den Ablauf beim ersten Mal in der Praxis.
Was passiert mit den Aufnahmen?
Die Bilder werden verschlüsselt übertragen und dienen ausschließlich der Beurteilung Ihres Behandlungsverlaufs durch unsere Praxis.
Zahnerhaltung
Woran merke ich, dass ein Zahn behandelt werden muss?
Typische Warnzeichen sind Empfindlichkeit auf Kalt oder Süß, Druckgefühl beim Kauen, sichtbare dunkle Stellen, abgesplitterte Kanten oder Zahnfleischbluten. Viele Erkrankungen beginnen jedoch schmerzfrei – deshalb sind regelmäßige Kontrollen wichtig.
Ist eine Kunststofffüllung so gut wie eine Keramikfüllung?
Bei kleinen und mittleren Defekten sind moderne Composite-Füllungen eine gute und dauerhafte Lösung. Bei großen Defekten ist ein im Labor gefertigtes Keramikinlay meist formstabiler und langlebiger. Was für Ihren Zahn sinnvoll ist, besprechen wir am Befund.
Muss ein Zahn mit Wurzelbehandlung immer eine Krone bekommen?
Nicht immer, aber häufig: Wurzelbehandelte Zähne sind spröder und brechen leichter. Ob eine Krone oder eine Teilkrone nötig ist, hängt davon ab, wie viel stabile Zahnsubstanz übrig ist.
Kann ein sehr stark zerstörter Zahn noch gerettet werden?
Oft ja – etwa mit Wurzelkanalbehandlung, Wurzelspitzenresektion oder einem chirurgischen Vorgehen am Zahnfleisch. Es gibt aber Grenzen. Wir sagen Ihnen offen, wann der Erhalt aussichtsreich ist und wann eine andere Lösung sinnvoller wäre.
Parodontologie
Woran erkenne ich eine Parodontitis?
Frühe Hinweise sind Zahnfleischbluten beim Putzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch und Mundgeruch. Später kommen Zahnfleischrückgang, empfindliche Zahnhälse und gelockerte Zähne hinzu. Weil die Erkrankung meist schmerzfrei verläuft, erheben wir regelmäßig den Parodontalen Screening Index.
Ist die Parodontalbehandlung schmerzhaft?
Die Reinigung der Zahnfleischtaschen erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist dadurch schmerzfrei. In den Tagen danach kann das Zahnfleisch empfindlich sein.
Wächst zurückgegangenes Zahnfleisch wieder nach?
Von selbst in der Regel nicht. Mit chirurgischen Verfahren wie einer Rezessionsdeckung lässt sich freiliegende Wurzeloberfläche jedoch in vielen Fällen wieder abdecken. Voraussetzung ist, dass die Entzündung zuvor ausgeheilt ist.
Wie geht es nach der Behandlung weiter?
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Nach der aktiven Therapie folgt die unterstützende Nachsorge mit regelmäßigen Terminen – meist zwei- bis viermal jährlich. Diese Nachsorge entscheidet maßgeblich darüber, ob das Ergebnis stabil bleibt.
Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?
Die systematische Parodontitistherapie ist bei entsprechendem Befund Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Vorbereitende Maßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung sowie einzelne chirurgische und regenerative Verfahren sind es nicht. Sie erhalten vorab eine klare Aufstellung.
Endodontie
Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft?
Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Unangenehm ist eher der Zustand davor: Der Entzündungsschmerz lässt nach der Behandlung meist rasch nach.
Wie viele Termine brauche ich?
Häufig sind ein bis drei Sitzungen nötig, abhängig davon, wie viele Kanäle der Zahn hat und wie ausgeprägt die Entzündung ist. Bei stark entzündeten Zähnen wird zwischenzeitlich eine medikamentöse Einlage eingebracht.
Wozu ein OP-Mikroskop?
Wurzelkanäle sind teilweise dünner als ein Haar und verzweigt. Unter starker Vergrößerung lassen sich auch feine Nebenkanäle auffinden und aufbereiten – ein wesentlicher Faktor für den langfristigen Erfolg.
Was ist eine Wurzelspitzenresektion?
Bleibt trotz sorgfältiger Wurzelkanalbehandlung eine Entzündung im Knochen bestehen, wird die Wurzelspitze in einem kleinen chirurgischen Eingriff abgetragen und das entzündete Gewebe entfernt. Der Zahn bleibt danach in der Regel stabil und kann weiter genutzt werden.
Weisheitszähne
Müssen Weisheitszähne immer raus?
Nein. Wenn sie vollständig durchgebrochen sind, gut gereinigt werden können und keine Beschwerden verursachen, können sie bleiben. Entfernt werden sie, wenn sie Entzündungen verursachen, Nachbarzähne schädigen oder im Kiefer verlagert bleiben.
Wie lange dauert die Heilung?
Schwellung und Druckgefühl sind in den ersten zwei bis drei Tagen am stärksten und klingen danach ab. Wir geben Ihnen genaue Verhaltenshinweise für die ersten Tage mit – etwa zu Kühlung, Ernährung und Sport.
Wie hoch ist das Risiko einer Nervschädigung?
Es ist gering, hängt aber von der Lage des Zahnes zum Unterkiefernerv ab. Genau deshalb fertigen wir bei enger Lagebeziehung vorab eine dreidimensionale Volumentomographie an und planen den Eingriff danach.
Kann ich alle vier Weisheitszähne auf einmal entfernen lassen?
Das ist möglich und wird häufig gewünscht, besonders wenn in Sedierung oder Narkose behandelt wird. Ob es in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam anhand des Befunds.
Prophylaxe
Wie oft sollte ich zur professionellen Zahnreinigung?
Für die meisten Erwachsenen sind zwei Termine im Jahr sinnvoll. Bei erhöhtem Risiko – etwa nach einer Parodontitis, bei Implantaten, festsitzender Zahnspange oder bestimmten Allgemeinerkrankungen – empfehlen wir kürzere Abstände.
Reicht gründliches Zähneputzen nicht aus?
Zähneputzen ist die Grundlage, erreicht aber nicht alle Stellen. Besonders in den Zahnzwischenräumen und unterhalb des Zahnfleischrands bleiben Beläge zurück, die sich verhärten und nur professionell entfernen lassen.
Zahlt die Krankenkasse die professionelle Zahnreinigung?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt sie in der Regel nicht, viele Kassen geben jedoch einen Zuschuss oder erstatten sie im Rahmen von Bonusprogrammen. Fragen Sie am besten direkt bei Ihrer Kasse nach.
Ab welchem Alter ist Prophylaxe für Kinder sinnvoll?
Ab dem ersten Zähnchen. Wir beginnen mit spielerischer Gewöhnung und altersgerechter Beratung und bauen daraus über die Jahre ein festes Vorsorgekonzept auf.
Professionelle Zahnreinigung
Wie lange dauert eine professionelle Zahnreinigung?
Je nach Befund etwa 45 bis 60 Minuten. Bei ausgeprägten Belägen oder größerem Beratungsbedarf kann es auch etwas länger dauern.
Tut die Reinigung weh?
In der Regel nicht. Bei freiliegenden Zahnhälsen oder entzündetem Zahnfleisch kann sie unangenehm sein – sagen Sie uns das bitte, dann passen wir die Technik an oder betäuben die betroffene Stelle örtlich.
Werden die Zähne dadurch weißer?
Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin lassen sich gut entfernen, sodass die natürliche Zahnfarbe wieder zum Vorschein kommt. Eine Aufhellung über die natürliche Farbe hinaus ist damit nicht möglich – dafür gibt es das Bleaching.
Warum wird zum Schluss fluoridiert?
Durch die Reinigung ist die Zahnoberfläche kurzzeitig aufgeraut. Das Fluorid fördert die Wiedereinlagerung von Mineralien, härtet den Schmelz und macht ihn unempfindlicher gegenüber Säuren.
Darf ich danach direkt essen und trinken?
Nach der Fluoridierung sollten Sie etwa eine Stunde warten, damit das Fluorid einwirken kann. Wir sagen Ihnen im Anschluss noch einmal genau Bescheid.
Kinderzahnheilkunde
Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?
Sobald der erste Milchzahn da ist. Beim ersten Besuch geht es meist nur ums Kennenlernen, Schauen und Zählen – das nimmt Kindern die Scheu und macht spätere Termine leichter.
Mein Kind hat große Angst. Was können wir tun?
Wir nehmen die Angst ernst und arbeiten mit kurzen, positiven Terminen ohne Druck. Bitte vermeiden Sie zu Hause Sätze wie "Es tut nicht weh" – das legt den Gedanken an Schmerz erst nahe. Sprechen Sie uns vorab an, dann planen wir mehr Zeit ein.
Müssen Milchzähne überhaupt behandelt werden, sie fallen doch aus?
Ja. Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei, sind wichtig für Kauen und Sprechen und können sich entzünden. Karies an Milchzähnen kann zudem den darunterliegenden bleibenden Zahn schädigen.
Darf mein Kind Süßigkeiten essen?
Naschen ist erlaubt – es kommt auf die Menge, die Häufigkeit und den Zeitpunkt an. Besser eine Portion nach dem Essen als viele kleine über den Tag verteilt. Wir geben Ihnen dazu gern konkrete, alltagstaugliche Tipps.
Was ist Individualprophylaxe für Kinder?
Ein Vorsorgeprogramm, das auf die Entwicklungsstufe Ihres Kindes zugeschnitten ist: Zahnputztraining, Kontrolle der Zahnpflege, Fluoridierung und bei bleibenden Backenzähnen die Versiegelung der Kaugrübchen.
Praxis und Leistungen
Nehmen Sie neue Patientinnen und Patienten auf?
Ja. Rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie das Online-Terminformular. Bitte bringen Sie zum ersten Termin Ihre Versichertenkarte mit, außerdem – falls vorhanden – Bonusheft, Röntgenpass und eine Liste Ihrer Medikamente.
Behandeln Sie gesetzlich und privat Versicherte?
Ja, beides. Bei Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen, erhalten Sie vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan, damit Sie in Ruhe entscheiden können.
Was mache ich bei akuten Schmerzen?
Rufen Sie uns bitte direkt zu unseren Sprechzeiten an – für akute Fälle halten wir Termine frei. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der zahnärztliche Notdienst weiter; die aktuellen Angaben dazu finden Sie auf unserer Notdienst-Seite.
Kann ich einen Anamnesebogen vorab ausfüllen?
Ja. Auf der Seite Anamnesebogen finden Sie die passenden Formulare als PDF zum Ausdrucken. Das spart Zeit im Wartezimmer.
Habe ich immer denselben Behandler?
Wir arbeiten so, dass Sie über eine Behandlung hinweg von denselben Ansprechpartnern betreut werden. Bei Spezialleistungen kommt zusätzlich die jeweilige Fachkollegin oder der Fachkollege dazu – ohne dass Sie die Praxis wechseln müssen.
Ihre Ärztinnen und Ärzte
Kann ich mir aussuchen, von wem ich behandelt werde?
Ja, äußern Sie Ihren Wunsch gern bei der Terminvereinbarung. Wir versuchen, ihn bei der Terminplanung zu berücksichtigen.
Bekomme ich vor der Behandlung eine schriftliche Kostenaufstellung?
Bei allen Leistungen, die über die Regelversorgung hinausgehen, erhalten Sie vorab einen Heil- und Kostenplan. Darin sind der geplante Ablauf und die voraussichtlichen Kosten aufgeführt.
Werde ich auch über Alternativen aufgeklärt?
Das ist fester Bestandteil unserer Beratung. Sie erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, was sie jeweils kosten, wie lange sie dauern und welche Vor- und Nachteile sie haben.
Muss ich für einen chirurgischen Eingriff in eine andere Praxis?
Nein. Diagnostik, chirurgische Eingriffe, Zahnersatz und Nachsorge finden bei uns am Frankfurter Bogen statt.
Betreuung und Service
Wie lange muss ich mit Wartezeit rechnen?
Wir planen Termine so, dass Wartezeiten die Ausnahme bleiben. Bei akuten Notfällen kann es im Einzelfall dennoch zu Verzögerungen kommen – wir bitten dafür um Verständnis und informieren Sie, sobald sich etwas verschiebt.
Wie sage ich einen Termin ab?
Am besten telefonisch, spätestens 24 Stunden vorher. So können wir den Platz an jemanden vergeben, der kurzfristig Beschwerden hat.
Kann ich eine Begleitperson mitbringen?
Ja, selbstverständlich – besonders bei Kindern, bei Angstpatienten und bei Behandlungen in Sedierung, nach denen Sie nicht selbst Auto fahren dürfen.
Erhalte ich eine Terminerinnerung?
Auf Wunsch erinnern wir Sie an Ihren Termin. Sprechen Sie uns an, welcher Weg Ihnen am liebsten ist.
Behandlung ohne Angst
Was ist der Unterschied zwischen Dämmerschlaf und Vollnarkose?
Beim Dämmerschlaf (Analgosedierung) sind Sie tief entspannt und bekommen von der Behandlung kaum etwas mit, atmen aber selbstständig. Bei einer Vollnarkose sind Sie vollständig ohne Bewusstsein und werden anästhesiologisch überwacht.
Ist eine Behandlung in Narkose gefährlich?
Jede Narkose bringt Risiken mit sich, die heute durch moderne Verfahren und Überwachung gering sind. Vor dem Eingriff findet ein eigenes Aufklärungsgespräch mit dem Narkoseteam statt, in dem Ihre Vorerkrankungen und Medikamente berücksichtigt werden.
Kann ich mehrere Behandlungen in einer Sitzung erledigen lassen?
Gerade bei Behandlung in Sedierung oder Narkose ist das oft sinnvoll, damit weniger Termine nötig sind. Was in einer Sitzung machbar ist, hängt vom Umfang und von Ihrer Gesundheit ab.
Was kostet eine Behandlung in Sedierung oder Narkose?
Die Kosten hängen von Dauer und Verfahren ab und werden in vielen Fällen nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Sie erhalten vorab eine schriftliche Aufstellung.
Ich schäme mich für den Zustand meiner Zähne. Wie gehen Sie damit um?
Sachlich und ohne Vorwürfe. Unsere Aufgabe ist es, Ihnen zu helfen – nicht, zu bewerten, wie es dazu gekommen ist. Sagen Sie uns einfach, was Sie beschäftigt.
Digitale Diagnostik und DVT
Wann ist eine DVT nötig?
Wenn zweidimensionale Aufnahmen für eine sichere Entscheidung nicht ausreichen – etwa vor einer Implantation, bei verlagerten Weisheitszähnen, bei schwierigen Wurzelkanalsystemen oder bei unklaren Beschwerden. Wir fertigen eine DVT nur bei entsprechender medizinischer Begründung an.
Wie läuft eine DVT-Aufnahme ab?
Sie stehen oder sitzen im Gerät, das sich einmal um Ihren Kopf dreht. Die Aufnahme dauert nur wenige Sekunden, ist berührungsfrei und schmerzlos.
Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Sie ist deutlich geringer als bei einer vergleichbaren medizinischen Computertomographie. Vor jeder Aufnahme wägen wir Nutzen und Belastung ab.
Bekomme ich die Aufnahmen für andere Behandler?
Ja. Auf Wunsch stellen wir Ihnen Ihre Aufnahmen zur Verfügung, wenn Sie an eine andere Praxis oder Klinik weitergeleitet werden.
Zahntechnik
Woher kommt mein Zahnersatz?
Aus zahntechnischen Meisterlaboren, mit denen wir langfristig zusammenarbeiten. Auf Wunsch sagen wir Ihnen, welches Labor Ihre Arbeit anfertigt.
Kann ich die Zahnfarbe mitbestimmen?
Ja. Die Farbnahme erfolgt gemeinsam mit Ihnen, bei aufwändigen Frontzahnversorgungen auf Wunsch auch zusammen mit der Zahntechnik.
Was ist, wenn der Zahnersatz nicht richtig sitzt?
Bei der Einprobe prüfen wir Sitz, Biss und Aussehen. Passt etwas nicht, wird nachgearbeitet, bevor die Arbeit endgültig eingesetzt wird.
Ist Zahnersatz aus dem Ausland günstiger?
Er kann günstiger sein. Wir setzen bewusst auf Meisterlabore in Deutschland, weil kurze Wege eine engere Abstimmung, schnellere Korrekturen und eine nachvollziehbare Materialkette ermöglichen.
DentalMonitoring
Brauche ich dafür besondere Technik?
Ein handelsübliches Smartphone mit der DentalMonitoring-App und eine Scanbox, die Sie von uns erhalten. Mehr ist nicht nötig.
Wie viel Zeit kostet mich ein Scan?
Wenige Minuten. Die App führt Sie durch den Ablauf und meldet sich, wenn der nächste Scan ansteht.
Spare ich dadurch wirklich Termine?
Reine Kontrolltermine können entfallen, wenn der Verlauf planmäßig ist. Behandlungstermine, bei denen tatsächlich etwas gemacht wird, bleiben natürlich bestehen.
Was passiert mit meinen Daten?
Die Aufnahmen werden verschlüsselt übertragen und ausschließlich zur Beurteilung Ihres Behandlungsverlaufs durch unsere Praxis genutzt.
Arbeiten im Zahnzentrum
Welche Stellen sind aktuell zu besetzen?
Alle aktuell ausgeschriebenen Positionen finden Sie auf dieser Seite im Überblick. Ist gerade nichts Passendes dabei, freuen wir uns über eine Initiativbewerbung.
Wie bewerbe ich mich?
Am einfachsten über das Bewerbungsformular der jeweiligen Stellenanzeige. Alternativ senden Sie uns Ihre Unterlagen per E-Mail an info@zahnzentrum-frankfurter-bogen.de.
Kann ich zwischen den Standorten wechseln?
Grundsätzlich ja. Weil mehrere Praxen zur Gruppe gehören, sind Wechsel und Weiterentwicklung innerhalb des Verbunds möglich.
Bilden Sie auch aus?
Sprechen Sie uns dazu gern direkt an – telefonisch unter 069 87001850 oder per E-Mail. Wir sagen Ihnen, ob und wann Ausbildungsplätze zu vergeben sind.
Gibt es die Möglichkeit einer Hospitation?
Wenn Sie sich vorab ein Bild von der Praxis machen möchten, melden Sie sich bei uns. Ein Kennenlerntag ist nach Absprache oft möglich.
Anamnesebogen
Welchen Bogen brauche ich?
Für die kieferorthopädische Behandlung gibt es je einen Bogen für Kinder und für Erwachsene, für die allgemeine Zahnbehandlung einen Erwachsenenbogen und für die Kinderzahnheilkunde einen eigenen Bogen. Im Zweifel bringen Sie einfach den Bogen mit, der am ehesten passt – den Rest klären wir vor Ort.
Muss ich den Bogen ausdrucken?
Nein, das ist ein Angebot. Sie können den Bogen auch bei uns in der Praxis ausfüllen. Zu Hause haben Sie allerdings mehr Ruhe, um Medikamente und Vorerkrankungen vollständig einzutragen.
Warum fragen Sie nach Vorerkrankungen und Medikamenten?
Manche Erkrankungen und Medikamente beeinflussen die zahnärztliche Behandlung – etwa Blutverdünner, Bisphosphonate, Herzerkrankungen oder Allergien. Diese Angaben sind wichtig für Ihre Sicherheit.
Was muss ich sonst zum ersten Termin mitbringen?
Ihre Versichertenkarte sowie, falls vorhanden, Bonusheft, Röntgenpass, Implantatpass und eine aktuelle Medikamentenliste.
Online-Termin
Ist die Anfrage schon ein fester Termin?
Nein. Ihre Anfrage geht bei uns ein und wir melden uns mit einem konkreten Terminvorschlag zurück. Erst dann steht der Termin fest.
Wie schnell bekomme ich eine Antwort?
In der Regel innerhalb der nächsten Praxisöffnungstage. Bei akuten Schmerzen rufen Sie uns bitte direkt an unter 069 87001850 – dann finden wir kurzfristig einen Platz.
Welche Angaben brauchen Sie von mir?
Name, eine Kontaktmöglichkeit und ein kurzer Hinweis auf Ihr Anliegen genügen. Je konkreter Sie schreiben, worum es geht, desto besser können wir die passende Terminlänge einplanen.
Kann ich auch einen Termin absagen oder verschieben?
Ja. Bitte geben Sie uns möglichst 24 Stunden vorher Bescheid – am schnellsten telefonisch. So kann der Platz an jemanden mit akuten Beschwerden vergeben werden.
Kontakt
Wie erreiche ich die Praxis am schnellsten?
Telefonisch unter 069 87001850 während unserer Sprechzeiten. Anliegen, die Zeit haben, können Sie uns auch per E-Mail an info@zahnzentrum-frankfurter-bogen.de oder über das Formular auf dieser Seite schicken.
Wann haben Sie geöffnet?
Unsere aktuellen Sprechzeiten finden Sie hier auf der Seite und im Fußbereich jeder Seite. Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach Absprache in Einzelfällen möglich.
Was tue ich bei Zahnschmerzen außerhalb der Sprechzeiten?
Dann hilft der zahnärztliche Notdienst weiter. Die aktuellen Angaben dazu finden Sie auf unserer Notdienst-Seite.
Wo finde ich die Praxis?
In der Gundelandstr. 15, 60435 Frankfurt am Main. Eine Wegbeschreibung mit Karte finden Sie auf unserer Anfahrtsseite.
Anfahrt
Wie komme ich mit dem Auto zu Ihnen?
Über die A661 nehmen Sie die Abfahrt Frankfurt-Preungesheim und folgen der Beschilderung Richtung Frankfurter Bogen. Aus der Innenstadt fahren Sie über die Friedberger Landstraße Richtung Norden. Den genauen Weg von Ihrem Standort berechnet der Routenplaner-Button auf dieser Seite.
Gibt es Parkmöglichkeiten?
Im Quartier Frankfurter Bogen gibt es Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung. Planen Sie zur Sicherheit ein paar Minuten für die Parkplatzsuche ein.
Wie erreiche ich Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Mit der U-Bahn-Linie U5 bis Preungesheim; von dort sind es wenige Gehminuten. Zusätzlich halten mehrere Buslinien im Quartier.
Ist die Praxis barrierefrei erreichbar?
Sagen Sie uns bei der Terminvereinbarung Bescheid, wenn Sie auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind – dann klären wir das vorab und planen genügend Zeit ein.
